Bei der Abfahrt aus Monterey haben wir natürlich der Cannery Row noch einen Besuch abgestattet. Was ein Buch für einen Ort bewirken kann. Hier sieht man Steinbeck überall. Und durch den Tourismus geht es den Leuten hier heute finanziell besser als zur Hightime der Sardinenfischerei.
Der Highway #1 ist eine fantastische Küstenstraße. Immer nah am Meer entlang bieten sich tolle Ausblicke und man muss dauernd anhalten. Denn wir hatten zusätzlich zu den wunderschönen Aussichten auch Sicht auf die nach Süden ziehenden Wale. „Er bläst“ war unser Standardruf. Gruppenweise ziehen sie Richtung Mexiko. Wie wir auch – und mit 150 Kilometern am Tag sind wir etwa gleich schnell.
Immer wieder sind an der Küste fantastische Strände und die coolen Surfer zu sehen. Die coolen Jungs und Mädels sieht man auch hier in Pismo Beach, und wer noch nicht cool genug aussieht, der findet hier passende Klamotten oder das fehlende Tattoo. Aus irgendeinem Grund gibt es aber an diesem 10 km langen Strand keine Kneipe oder Restaurant mit Blick aufs Meer. Haben die Kalifornier den Blick schon satt? Oh nein, nicht auch noch beim Essen! Wir hätten es schön gefunden…
Übrigens haben wir auf der Strecke auch Seeelefanten gesehen. Was wir uns im Año Nuevo State Park in einer dreistündigen Wanderung erarbeitet haben, liegt hier direkt in Parkplatznähe am Strand.
Autor: Anne und Oliver
Monterey
Vor dem Urlaub haben wir noch Straße der Ölsardinen von Steinbeck gelesen. Schauplatz ist Monterey zur Zeit der Sardinenfischerei und Konservenfabrik in Monterey. Heute lebt das Städtchen vorwiegend vom Tourismus – wie die meisten Orte die hier an der Küste liegen.
Von San Francisco haben wir den Highway #1 Richtung Süden genommen. Zum Großteil verläuft die Straße nah am Wasser und die Sonne schien auch. Ein perfekter Tag.
Pause haben wir beim Ano Nuevo State Park gemacht und uns die See-Elefanten-Kolonie angesehen. Was für fette, hässliche Teile. Die Weibchen ziehen gebrade ihre Jungen auf, während die Männchen in der Sonne liegen und ab und an mal Machtkämpfe führen. Ein aufregendes Leben.
San Francisco
Gestern sind wir im Schnee in Frankfurt in den A380 eingestiegen und nach San Francisco geflogen. Der Wind stand günstig und die Flugdauer war mit 10 Stunden und 30 Minuten berechnet. Dass der Flug sich wegen Enteisen und Warten am Flugsteig um 2 Stunden verzögerte… Nach einem sehr ruhigen und angenehmen Flug haben wir einen Rekord aufgestellt. Obwohl wir mit dem ersten Drittel ausgestiegen waren, waren wir als Letzte durch die Immigration! Wie im Supermarkt die falsche Schlange erwischt. Dann Berufsverkehr in San Francisco. Reisezeit von Gelnhausen ins Hotel waren insgesamt 20 Stunden.
Wir haben uns dann einen ersten Überblick verschafft und die Straßen von San Francisco erfahren. Wir sind aber nicht ganz so rasant über die Hügel geflogen… Heute werden wir die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und Cable Car fahren. Abends haben wir landestypisch asiatisch gegessen und ein Pint Guinness (Gruß an die Gelnhäuser Wirte: 3 Dollar das Pint) getrunken.
Dies als ersten Bericht, heute machen wir dann auch Fotos.