Urlaubsplanung

Die Phase der Planung ist immer wunderschön und für Überraschungen gut. Nach dem Urlaub plant man den nächsten Urlaub, wälzt Reiseführer und liest Reiseberichte, sucht schon Busverbindungen raus… –  und schmeißt dann wieder alles über den Haufen. So auch dieses Mal.

Egal. Jetzt freuen wir uns auf:

Wintercamping im Südwesten der USA

Fantastische Sternenhimmel im Joshua Tree Nationalpark

Das U2-Album Joshua Tree, was wir vor Ort hören werden (muss die CD noch besorgen :-))

Grandiose Aussichten und Einblicke in den Grand Canyon (da werden wir definitiv nicht zelten!)

Die Wave – vielleicht probieren wir es nach dem Fehlversuch 2013 nochmal

Valley of Fire, Death Valley, rote Steine, fette Burger und Steaks und am Ende etwas Meer

Jetzt können wir zumindest das Urlaubsziel nicht mehr ändern, Flüge sind gebucht. Wir sortieren unsere Campingausrüstung etwas um, denn wir müssen ja alles in den Flieger bekommen. Zelt, Isomatten und Schlafsäcke nehmen schon allerhand Platz weg.

So, jetzt könnt ihr Euch mit uns freuen – aber etwas Geduld ist gefordert, denn es geht erst nach Weihnachten los. Hier mal ein kleiner Blick auf die Strecke, die sich je nach Wetter natürlich ändern kann. Gesetzt sind die Nationalparks im Süden. Tagsüber recht warm, in der Nacht ganz schön frostig. Wir werden berichten – falls wir nicht gleich erfrieren.

Auf der Karte könnt Ihr rein- und rauszoomen. Strecke ist auch nur grob markiert, denn Las Vegas werden wir sicher umfahren – oder vielleicht doch nochmal heiraten, so mit Elvis-Imitator und so ;-)

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Los Angeles

Elfeinhalb Stunden Flug sind schon ganz schön anstrengend. Die demente Dame zwei Plätze neben uns war ganz besonders anstrengend. Zum Glück trank sie ordentlich Rotwein und wurde Glas für Glas ruhiger.
Die Immigration in den USA ist inzwischen fast voll automatisiert und geht deutlich schneller, das Gepäck brauchte gestern aber eine gefühlte Ewigkeit.
So war es dann natürlich dunkel, bis wir um 17.30 Uhr in Oceanside angekommen sind. Etwas Seafood am Hafen, ein Bier und dann ging’s ins Bett.
Heute starten wir dann die Campingsaison im Anza Borrego State Park. Wetter ist super, hatten gestern bei der Ankunft 22 Grad. Vielleicht haben wir Glück und es wird nachts nicht ganz so kalt.
Wir werden berichten, aber wahrscheinlich zeitverzögert. In den Parks ist schlecht mit Internet und Telefon.

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Anza Borrego Desert State Park

Wir haben uns in die Wüste geschickt und dort unser Zelt aufgebaut. Nach dem furchtbaren Verkehr im Großraum Los Angeles ist hier wohltuend nichts. Steine, Sand, Kakteen und diverse Wüstentiere. Den Roadrunner haben wir noch nicht gesehen, aber wir haben Palm Canyon erwandert und wissen jetzt, wie er zu seinem Namen gekommen ist.
Jetzt sitzen wir vor unserem Zelt, zünden uns ein Feuer an und warten auf die Sterne.

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