Die erste Etappe des Fischerwegs ist geschafft. Um 7 Uhr sind wir in Porto Covo gestartet und nach knapp drei Kilometern standen wir vor der ersten Herausforderung. Eine eingestürzte Brücke. Und da wir auf den Kilometern davor schon ziemlich komplizierte Schlammumrundungen und Pfützenüberquerungen gemeistert hatten, war Umdrehen keine Option. Wir meisterten es dann wie ein Team aus Indiana Jones und Lara Croft – zum Glück hatten wir keine Zuschauer. Kurze Zeit später standen wir vor einer Flussüberquerung, zogen Schuhe und Socken aus und waren auf der anderen Seite. Barfuß ging’s dann bis zum nächsten Holzsteg und wir nutzten die Trockenphase für eine Kaffeepause. Der restliche Weg war nicht mehr so schwierig, ab Kilometer acht aber im tiefen Sand. Ganz schön anstrengend. Nach 17,8 Kilometern und sieben Stunden Laufzeit erreichten wir dann unser Zwischenziel. Ein Restaurant an der Küste. Hungrig genug waren wir jetzt, da hatten wir schon keine Zeit mehr für ein Essensfoto. Jetzt geht’s noch 2,7 Kilometer bis zur Unterkunft, das schaffen die Füße jetzt auch noch.
Porto Covo
Für 6,95 Euro pro Person sind wir heute in 2:20 Stunden mit dem Bus von Lissabon nach Porto Covo gefahren. Zimmer bezogen und dann direkt nach dem Meer gucken. Es ist noch da. Sehr aufgewühlt und die Klippen hier an der Küste sind nach den Stürmen der vergangenen Wochen schon etwas abgebröselt. Morgen starten wir unseren Fischerweg und die Wettervorhersage sieht wunderbar aus. 20 Grad und 10 Sonnenstunden. Wir sind gespannt.
Lissabon
Am Vorabend unseres Fluges sind wir mit dem Zug nach Hamburg gefahren, damit die Anreise etwas stressfreier wird. Morgens nach dem Frühstück im Hostel blieben wir auf dem Weg in den siebten Stock im Fahrstuhl stecken. Und wir hatten vorher noch über den alten Lift Baujahr 1967 gejuxt… Nach 20 Minuten wurden wir zum Glück befreit und wir konnten zum Flughafen. Etwas mehr als drei Stunden dauerte der Flug und wir landeten bei 17 Grad und Sonnenschein in Lissabon. Nach der Eisekälte der letzten Wochen in Rostock ein tolles Gefühl. Nach einem kleinen Rundgang gingen wir in unserem Lieblingsrestaurant schön Fisch essen und heute fahren wir dann mit dem Bus weiter nach Porto Covo.