Oslo

Man nimmt sich ja oft Sachen vor: Das könnten wir mal machen, da müssten wir auch mal hin… Eine dieser Sachen ist der Biathlon-Weltcup in Oslo am Holmenkollen. Fantastische Kulisse an der Sprungschanze, Blick auf den Oslofjord, super Sport zum Zugucken. Deutsche Sportler sind zwar dieses Jahr selten vorne zu finden und die Weltcup-Gesamtsieger stehen schon vor diesem finalen Rennen fest. Das wussten wir bei der Buchung nicht und ist eigentlich auch egal. 

Es gab ein super Angebot von Colorline. Fährüberfahrt Kiel-Oslo, zwei Übernachtungen in Oslo und Tickets für die Verfolgungsrennen am Samstag. So sind wir jetzt nach einer entspannten Überfahrt in Oslo, haben zur Überbrückung bis zum Einchecken im Hotel das Kon-Tiki-Museum besucht. Hier werden  Exponate von Thor Heyerdahls Expeditionen ausgestellt. Zum Beispiel das originale Kon-Tiki-Floß und ein Nachbau der Ra II. Schon beeindruckend, mit was für Nussschalen man auf Weltmeeren unterwegs sein kann. Und wir haben gelernt, dass man im Notfall das Trinkwasser mit 40% Meerwasser verdünnen kann, ohne das der Körper Schaden nimmt. Vielleicht braucht man diese Info irgendwann mal. Wir legen jetzt nach 10 Kilometern mit Rucksack erstmal die Füße hoch. Zum Glück sind wir ja noch im Training. 

Lissabon

Am Ende unserer Reise sind wir drei Tage in Lissabon. Wir erlaufen hier mehr Höhenmeter als auf dem Fischerweg, sind gefühlt 10000 Stufen hoch- und runtergelaufen, aber die vielen Aussichtspunkte sind die Anstrengungen schon wert. Bei den meisten gibt es auch Bewirtung, wo es zumindest Getränke gibt. Essen kann man in Lissabon hervorragend, besonders natürlich Fisch. In einem unserer bevorzugten Restaurants haben wir inzwischen auch die Nachtische alle durch. Wir haben auch die Kombination von 2021 nochmal probiert, an den Rezepten wurde nichts geändert. Sehr lecker. 

Morgen geht’s wieder in die Heimat. Hier wird das Wetter jetzt auch schlecht, heute sind wir in einem Platzregen so richtig nass geworden. 

Ruhetag Odeceixe

Nach vier Etappen braucht man mal eine Pause. Aber auch an einem Tag ohne Etappe läuft man locker mal 12 km. Von Odeceixe nach Praia de Odeceixe, mal eben in Odeceixe zur Windmühle hoch, da bleibt man im Training. Wir haben mal wieder sehr leckeren Fisch gegessen, das darf man sich nicht entgehen lassen.

Von Porto Covo bis Odeceixe ist die Hauptroute des Fischerwegs und wird am häufigsten gelaufen. Die letzten Male sind wir weiter gelaufen. Jetzt hätten wir nur noch Zeit für zwei weitere Etappen, da wird es dann aber komplizierter mit dem Rückweg nach Lissabon, direkte Verbindungen gibt es da nicht. Zudem soll die nächsten zwei Tage das Wetter schlecht werden und Regen und Wind wollen wir nicht an der Küste. Also fahren wir heute mit Bus zurück und bleiben noch drei Tage in Lissabon.