Die Wettervorhersage für diesen Tag war leider schlecht. Bis mittags Nebel und um die 0 Grad. Also alles an Klamotten angezogen, was der Rucksack so hergab. Mit der Metro ging es in 20 Minuten aus dem Stadtzentrum zum Holmenkollen, dann 15 Minuten zu Fuß zum Wettkampfgelände. Drei Stunden vor Wettkampfbeginn schon die reinste Völkerwanderung. Und wo ist der beste Platz? Wir entschieden uns für einen Platz mit Blick auf den Schießstand, von dort hat man auch Blick auf eine große Leinwand. Naja, erstmal nicht, denn es war total neblig. Zum Glück kam zum Einschießen dann langsam die Sonne raus. Das war auch nötig, denn fast drei Stunden bei etwa null Grad waren schon ambitioniert. Zum Glück hatten wir Thermositzkissen dabei, aber eine Fleecedecke wäre super gewesen. Mit der Sonne war es dann super warm und beide Verfolgungsrennen waren total spannend. Bei den Männern entschied dann sogar das Zielfoto über Platz eins und zwei. Die After Ski Party im Zelt ließen wir sausen, wir wollten uns lieber in einem Restaurant auftauen. Auf dem Weg zur Metro kamen wir auch direkt an der Schanze vorbei, bei der Ankunft morgens war sie im dichten Nebel nicht zu sehen.
Heute geht’s dann wieder mit dem Schiff zurück nach Kiel. Ein netter Mini-Break.