Sognefjord

Die Überfahrt Kiel-Oslo war etwas bewegter als gewohnt, aber ohne Ausfälle. Das leichte Schwanken war eher beruhigend und half beim Einschlafen.

In Kiel sind wir erst mit der zweiten Ladung Autos eingecheckt worden, dafür sind wir in Oslo als etwa zehntes Auto vom Schiff runter. 9.59 Uhr durch den Zoll und fort waren wir, genial.

Durchs regnerische Norwegen, das die letzten zwei Wochen eine Hitzewelle erlebte, fuhren wir bis zum Sognefjord durch und schlugen das Zelt auf. Hier bleiben wir jetzt erstmal drei Tage und erholen uns.

Sundal

Zwei Tage Sonnenschein und jetzt ist der Regen wieder da. Pünktlich zum Zeltabbau nach dem Frühstück fing es an. Da passte es, das heute auf unserer Strecke die drei längsten Tunnel Norwegens lagen. Insgesamt hatten wir heute 74 km unterirdisch… Sind wegen des Wetters heute in einer Hütte gelandet – naja, Zelt wäre uns eigentlich lieber. Aber es stürmt und regnet den lieben langen Tag. Zumindest das Angeln klappt hier 🎣🐟, das Abendessen ist also gesichert.

Stavanger

Die Fahrt nach Stavanger hat etwas länger gedauert, da wir unterwegs die Fähre von Arsvågen nach Mortavika um fünf Minuten verpasst haben. Sonntags fährt sie nämlich nur stündlich. Die 22 Minuten gehen rasch vorbei, manch einer schafft es kaum, an jeder Ecke ein Selfie zu machen. 😀

Stavanger ist ein außerordentlich netter Ort. Gamle Stavanger mit seinen 170 Holzhäusern ist wirklich hübsch, und rund um den Hafen sind kleine Geschäfte und Kneipen. Ideal für das WM-Spiel Deutschland-Mexiko, dessen 0:1 wir in einem Irish Pub erlebt haben. Wenigstens haben die Mexikaner gut gespielt. Nach einer Fischsuppe zum Mittagessen und einer Pizza am Abend ( und ein paar Bier im Irish Pub) haben wir die örtliche Wirtschaft genug unterstützt. Morgen gibt’s wieder Fisch 🎣😉