Cañón del Sumidero

In jedem Urlaub müssen wir mal aufs Boot. So heute im Cañón del Sumidero, durch den der Grijalva-Fluss strömt. Man kann sich den Touranbietern bei der Fahrt durch den Ort Chiapa de Corzo kaum entziehen, wollten wir aber auch nicht. Die zweistündige Fahrt über 40 km in der bis zu 1000 Meter tiefen Schlucht hatte schon was. Wir sahen Höhlen in den Felswänden, den Wasserfall „Árbol de Navidad“ und eine Geierkolonie. Und seekrank wurde auch keiner. Das Wetter war heute nicht so berauschend, nur zum Ende der Bootsfahrt klarte es etwas auf. Ansonsten nur Regen und auf den Bergstraßen dichter Nebel. Das Fahren war total anstrengend, denn an manchen Stellen war einfach die Straße weggebrochen oder überflutet. Demnächst ist dringend Badeurlaub angesagt. Machen uns morgen auf den Weg.

Unterwegs

Heute können wir leider nicht viel berichten. Morgens waren wir im Freilichtmuseum La Venta in Villahermosa, können aber nichts an Bilder hochladen, weil wir keinen richtigen Internetzugang haben. Sind heute nämlich unterwegs nach Belize und treiben uns bis zur Busabfahrt in der Stadt rum. Dafür kommt morgen dann mehr. Jetzt stehen uns zunächst 12 Stunden im Bus bevor.

Mexiko – Belize

Vorerst haben  wir  Mexiko verlassen. Wir haben uns den ganzen Tag in Villahermosa rumgetrieben, weil erst abends um 22 Uhr ein Bus nach Chetumal ging. Die acht Stunden Busfahrt gingen erstaunlich schnell rum, wir konnten sogar mal richtig tief einschlafen. Zum Glück liefen keine Filme und auch die Klimaanlage wurde nur in Maßen genutzt. So hörte man bereits nach wenigen Minuten Fahrt neben uns ein lautes Schnarchen. Es gibt Leute, die sind mit einem gutem Schlaf gesegnet. Um 6.30 Uhr sind wir dann in Chetumal angekommen und der Bus nach Belize City ging schon um 7 Uhr. Und da wussten wir dann die erste Klasse im ADO-Bus zu schätzen. Mein Gott war das hier jetzt eng. Das Gepäck wurde auf dem Dach festgezurrt und nach der halbstündigen Fahrt an die Grenze musste alles wieder vom Dach runter. Und nach der Einreise wieder drauf…

Nach vier Stunden Fahrt angekommen in Belize City hatten wir zwei Stunden bis zur Abfahrt des Wassertaxis nach Caye Caulker. Reiseführer nach Highlights der Stadt durchsucht: der Friedhof. Ok, die Hauptstadt hat eigentlich nichts zu bieten. Mittagessen und am Geldautomat mit Belize-Dollar eingedeckt, das war’s.

Mit dem Wassertaxi ging es dann in einer Stunde nach Caye Caulker. Zu einer der vielen Inseln, die vor Belize liegen. Und hier ist es sowas von entspannt. Keine Autos, keine asphaltierten Straßen, man kann überall barfuß laufen – und schnell hat man das Motto dieser Insel verstanden: GO SLOW! Verpassen tut man hier nix. Gerade haben wir mal die Hängematten am Strand ausprobiert. Völlige Dunkelheit, genialer Sternenhimmel und man hört nur das Meer und spürt den Wind, der einem zärtlich über den Körper streicht. Jetzt erholen wir uns mal.