Unverzichtbar

Einen Nachtrag gibt es noch, denn diese Dinge haben uns bei der Kälte erwärmt und im Dunklen erleuchtet:

Der Blitzwasserkocher ist auf Reisen immer dabei. Kocht wie der Blitz und man kann – unabhängig von Frühstückszeiten in Hotels – morgens schon um 4.00 Uhr Kaffee trinken, sich bei kalten Temperaturen mit Tee erwärmen (oder Wärmflaschen füllen), die kranke Ehefrau mit Tee abfüllen und bei aufkommender Erkältung mit Hühnerbrühe gegensteuern.

Die Powerbank mit aufsteckbarer USB-Lampe ist zum Lesen im Bett sehr hilfreich, denn gerade in Mexiko gibt es oft nur eine Nachttischlampe (wenn überhaupt) und dann nur mit einer recht dunklen Energiesparbirne.
Also beides wirklich unverzichtbar!

Wasserkocher, Powerbank mit Lampe, Hühnerbrühe und Pfefferminztee

Tag der offenen Tür im DESY Zeuthen

Nicht gerade eine typische Reise, aber ein interessanter Einblick in die Welt der Physik :-)
Am 11. September war Tag der offenen Tür im DESY Zeuthen und für uns ein Grund, mal wieder nach Berlin zu fahren. Nicht, weil wir uns besonders für Beschleuniger, Teilchen und die Erforschung der Materie interessieren – das wäre gelogen. Aber Lisa arbeitet während des Studiums hier im Schülerlabor, also das war der Grund.
Zur Info: Das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY ist ein Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft und mit öffentlichen Mitteln finanziertes nationales Forschungszentrum. Gegründet 1959 in Hamburg und 1992 wird das Institut für Hochenergiephysik in Zeuthen zweiter Standort von DESY. Ein kleiner Teil ist hier das Schülerlabor, in dem Schulklassen mal richtige Physikexperimente machen können und sicher bei Einigen auch mal das Interesse für Physik geweckt wird. Hätte es das mal zu unserer Schulzeit gegeben! Wir wären Newton-Experten.

Beim Tag der offenen Tür gab es jede Menge Vorträge, Einblick ins Rechenzentrum, das Detektorlabor, Neutrinos und hochenergetische Gammastrahlung…

Für uns Nicht-Physiker waren natürlich die Mitmachaktionen am Besten. Vakuumversuche im Schülerlabor, Riesen-Seifenblasen, Nebelkammer, Mitmach-Experimente und Geschicklichkeitsversuche.

Der Renner war die Aktion „Laufen übers Wasser“ auf dem Freigelände. Speisestärke und Wasser im richtigen Mischungsverhältnis geben eine zähe Masse, die durch die darauf einwirkenden Kräfte die Zähigkeit verändert. Läuft man schnell darüber, kann man sich mal wie Jesus fühlen. Geht man langsam, sinkt man ein und kann sich kaum aus der Masse befreien. War eine Riesen-Gaudi und Riesen-Sauerei…

Fürs leibliche Wohl gab es Essen und Getränke, für die Ohren eine lebendige Juke-Box. Geld einwerfen, Lied wünschen und die Band singt und spielt dann.

Ein toller Tag, und wir wissen jetzt auch, welchen Teilchen unsere Persönlichkeit entspricht. W+ und Z0. Angeblich passen die gut zusammen – finden wir auch.