An der Nordseeküste

… am plattdeutschen Strand … sind wir jetzt gelandet. Wir haben einen “Logenplatz am Weltschifffahrtsweg” bezogen und genießen die frische Nordseeluft. Zum Einstieg sind wir heute schon jede Menge Kilometer up dem Diek und nebendran gelaufen, haben die erste Dosis Fisch intus und heute Abend gibt’s mehr. Sind ja schließlich an der See. Noch ist das Wetter mild und trocken, ab Donnerstag soll endgültig der Herbst Einzug halten. Dann gehen wir eben die Sauna…

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Drahtesel

Nach einer Nacht ohne Flugzeuge, Autos (insbesondere sportwagenfahrende Nachbarn) und Züge, in der man vor lauter Ruhe kaum schlafen kann, sind wir heute wieder sooo aktiv. Nach dem langen Marsch gestern sind wir aber heute aufs Fahrrad gewechselt und haben Cuxhaven erkundet. Unsere Erkenntnis: Fahrrad fährt man hier überall, Rollator fährt man vorwiegend in Duhnen. Hier trifft sich nämlich die Altersklasse Ü70 und im Café gibt’s riesige Kuchenportionen. Apropos Essen. Wir haben gestern Abend köstlich gespeist – Fisch natürlich. Gewöhnungsbedürftig, selbst für uns, sind die Essenszeiten: um 18 Uhr sind alle Restaurants rammelvoll, teilweise beginnt die Abendfütterung schon um 16.30 Uhr.

Wir werden jetzt nach der Siesta noch ein bisschen den Deich hoch- und runterradeln, um uns das heutige Essen zu verdienen.

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Schweiz 2

So, sind wieder zurück vom Kurztrip in die Schweiz. Tosita, unsere mexikanische Freundin (vielen bekannt von unserer Hochzeit), ist bei ihrer Schwester im Emmental zu Besuch. Und da wir uns im Januar in Mexiko nicht treffen konnten, entschlossen wir uns, sie jetzt in der Schweiz zu sehen.

Nach einer Nacht im Renchtal, haben wir am nächsten Tag unser Zelt auf einem Campingplatz bei Langnau im Emmental aufgeschlagen. Wir sind ja von Norwegen erprobt und wollten mal gucken, ob wir im Zelt immer noch so gut schlafen können. Wir sind ja inzwischen ein Jahr älter und unsere Knochen auch. Es ging super und das Deutsch-Mexikanisch-Schweizer-Treffen war mal wieder sehr amüsant. Dreisprachiges Gebabbel, internationale Küche und mittags schon Wein… Tosita, ihre Schwester Carmen und deren Mann Johann fliegen heute für ein paar Tage nach Rom – wenn man schon in Europa ist..

In der Galerie gibt’s ein paar Impressionen der Tour (dabei typisch: 1. Wir hatten keine Kamera dabei, sondern nur das Handy. 2. Wir haben kein einziges Foto vom Treffen. Echt doof!) Wir sind Sonntagnachmittag ein Stück die Schwarzwaldhochstraße gefahren (wie etliche Touristen aus aller Welt auch) und waren eine Nacht am Titisee. Die Häuschen im Berner Oberland haben uns total fasziniert und vor allem das viele Holz hat uns an was erinnert >>>> Jetzt geht’s hier weiter mit Balkonarbeiten.

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Die Camper…

…sind aus der Übung. Wir haben die Teller vergessen, keine Schüssel für den Salat (heute gab es Tomatensalat aus Bierbechern), nur einen Topf dabei und mussten sogar ein Feuerzeug kaufen, damit wir den Kocher ankriegen. Nur um dann festzustellen, dass der Kocher eine Anzündfunktion hat. Naja, daran sieht man, dass wir wirklich urlaubsreif sind.

Mit einem Haus hat man eben immer zu tun – das sagt uns momentan jeder. Vor allem, wenn man so ein Halbfertighaus gekauft hat. Wir lassen die Baustelle mal ruhen, nutzen das schöne Wetter und nehmen uns ein paar Tage Auszeit. Mit den Etappenzielen Kassel (inklusive Touristenattraktion Wasserspielen) und Berlin (Lisa mit Klavier abliefern) sind wir gestern an der polnischen Ostseeküste angekommen. Dziwnówek heißt der Ort, bietet keine großen Attraktionen, hat aber einen netten Campingplatz 50 Meter vom Meer entfernt. Und mehr wollen wir auch nicht. Am Strand liegen und lesen (1 Tag, 1 Buch), gut essen und gepflegt nix tun. Ist uns heute ausgezeichnet gelungen. Und für morgen haben wir die gleichen Pläne.

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