Vila Nova de Milfontes

Die erste Etappe des Fischerwegs ist geschafft. Um 7 Uhr sind wir in Porto Covo gestartet und nach knapp drei Kilometern standen wir vor der ersten Herausforderung. Eine eingestürzte Brücke. Und da wir auf den Kilometern davor schon ziemlich komplizierte Schlammumrundungen und Pfützenüberquerungen gemeistert hatten, war Umdrehen keine Option. Wir meisterten es dann wie ein Team aus Indiana Jones und Lara Croft – zum Glück hatten wir keine Zuschauer. Kurze Zeit später standen wir vor einer Flussüberquerung, zogen Schuhe und Socken aus und waren auf der anderen Seite. Barfuß ging’s dann bis zum nächsten Holzsteg und wir nutzten die Trockenphase für eine Kaffeepause. Der restliche Weg war nicht mehr so schwierig, ab Kilometer acht aber im tiefen Sand. Ganz schön anstrengend. Nach 17,8 Kilometern und sieben Stunden Laufzeit erreichten wir dann unser Zwischenziel. Ein Restaurant an der Küste. Hungrig genug waren wir jetzt, da hatten wir schon keine Zeit mehr für ein Essensfoto. Jetzt geht’s noch 2,7 Kilometer bis zur Unterkunft, das schaffen die Füße jetzt auch noch.