Für 6,95 Euro pro Person sind wir heute in 2:20 Stunden mit dem Bus von Lissabon nach Porto Covo gefahren. Zimmer bezogen und dann direkt nach dem Meer gucken. Es ist noch da. Sehr aufgewühlt und die Klippen hier an der Küste sind nach den Stürmen der vergangenen Wochen schon etwas abgebröselt. Morgen starten wir unseren Fischerweg und die Wettervorhersage sieht wunderbar aus. 20 Grad und 10 Sonnenstunden. Wir sind gespannt.
Kategorie: Anne und Oliver
Vila Nova de Milfontes
Die erste Etappe des Fischerwegs ist geschafft. Um 7 Uhr sind wir in Porto Covo gestartet und nach knapp drei Kilometern standen wir vor der ersten Herausforderung. Eine eingestürzte Brücke. Und da wir auf den Kilometern davor schon ziemlich komplizierte Schlammumrundungen und Pfützenüberquerungen gemeistert hatten, war Umdrehen keine Option. Wir meisterten es dann wie ein Team aus Indiana Jones und Lara Croft – zum Glück hatten wir keine Zuschauer. Kurze Zeit später standen wir vor einer Flussüberquerung, zogen Schuhe und Socken aus und waren auf der anderen Seite. Barfuß ging’s dann bis zum nächsten Holzsteg und wir nutzten die Trockenphase für eine Kaffeepause. Der restliche Weg war nicht mehr so schwierig, ab Kilometer acht aber im tiefen Sand. Ganz schön anstrengend. Nach 17,8 Kilometern und sieben Stunden Laufzeit erreichten wir dann unser Zwischenziel. Ein Restaurant an der Küste. Hungrig genug waren wir jetzt, da hatten wir schon keine Zeit mehr für ein Essensfoto. Jetzt geht’s noch 2,7 Kilometer bis zur Unterkunft, das schaffen die Füße jetzt auch noch.
Almograve
Die zweite Etappe Fischerweg war heute nur 16 km lang, daher haben wir sie durch Verlaufen etwas verlängert. Irgendwo haben wir etwa 3 Kilometer vor Almograve eine Abzweigung verpasst und mussten uns dann mit Google Maps durch die Dünen von Almograve schlagen. Da war zwar auch ein Weg, aber nicht der offizielle Wanderweg. Es war eh viel tiefer Sand heute, da kommt es auf etwas mehr auch nicht mehr an. Und kälter war es heute. Gestern wurde es ja sonnig und bis zu 22 Grad warm. Heute ließ die Sonne sich seltener sehen und es waren maximal 15 Grad. Es sind wenige Wanderer unterwegs und hier in Almograve gibt es in der Nebensaison auch nicht viele Angebote. Der tolle Strand ist noch nicht so wirklich nutzbar, die Surfer kommen auch erst später. Die sind zwar cool, aber denen ist eben auch noch cool.