Garmisch-Partenkirchen

Lisa hat Montag und Dienstag einen Termin in München und wollte das Wochenende davor zum Wandern in den Alpen nutzen. Das fanden wir eine super Idee und schlossen uns an.

Wir reisten bereits am Freitag nach Garmisch und nach einer Ortsbegehung sind wir direkt auf den ersten Gipfel. Den Wank. In Erwartung der Touren am Samstag und Sonntag nahmen wir die Seilbahn. Klasse Sicht von oben, Alphornbläser und Brotzeit mit Bier auf der Hütte… Ein toller Einstieg.

Lisa kam dann Samstagmorgen mit dem Nachtbus aus Berlin und auf dem Plan stand die Höllentalklamm. Der Aufstieg ins Tal des Zugspitz-Massivs beginnt in Hammersbach, 8 km von Garmisch-Partenkirchen entfernt. Nach der Höllentaleingangshütte wird es total beeindruckend und feucht von oben. Überall tropft es von den Felsen. Zum Glück war es angenehm warm. In der Höllentalangerhütte haben wir uns dann mit einer leckeren Mahlzeit belohnt. War auch nötig nach mehr als 1000 Höhenmetern. Zurück ging es über den Stangensteig und eine tolle Brücke. Nicht ganz ohne für Leute mit Höhenangst.

Am Sonntag haben wir dann eine kleinere Tour gemacht und es hat bis nach dem Mittagessen nur geregnet. Start war am Skistadion und nach 20 Minuten Fußweg kommt man zur Partnachklamm. Die Partnach führte natürlich bei dem Regen sehr viel Wasser und man konnte sich wegen des tosenden Flusses kaum unterhalten. Und Menschenmassen waren unterwegs. Auf dem engen Weg war das schon nervig. Aber tolle Eindrücke, die nach ca. 20 Minuten vorbei waren. Ende der Klamm, ab jetzt ging es nur noch bergauf durch den Wald. Zeitweise mit Regenschirm und wenig lohnenden Ausblicken. Bis zum Eckbauer sind wir gelaufen und waren in der Hütte froh, trockene T-Shirts anziehen zu können. Auch nach dem Mittagessen regnete es, und es war kaum Sicht auf die Berge. So sind wir mit der Seilbahn talwärts gefahren und jetzt ist der Kurzurlaub auch schon wieder vorbei. Mal sehen, was die Knochen morgen sagen. Aber wir gehören jetzt auch zu den Bergfans und müssen das in künftigen Urlaubsplanungen berücksichtigen. Die Wanderleiterin könnte sich uns etwas mehr anpassen und leichtere Touren ausarbeiten. Insbesondere das Einkehren könnte einen höheren Stellenwert bekommen. ;-)

 

 

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Stralsund

Erste Reise 2018. Diesmal sind wir mit dem Zug unterwegs, nach dem Camping unsere zweitliebste Reiseart. Da beginnt die Entspannung schon am ersten Bahnhof. Den Jahreswechsel erlebten wir in Schwerin, und trotz des Regens konnten wir uns die Stadt und das Schloss angucken. Einen Tag machten wir einen Ausflug nach Wismar. An Neujahr ging es dann über Rostock nach Stralsund, und hier lassen wir jetzt vier Tage die Seele baumeln.

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Stralsund 2

Vorgestern hat es mal nicht geregnet und wir haben eine 20 Kilometer-Wanderung gemacht. An der Küste total easy, weil hier keine Berge sind. Unser Plan war, am Zielort im dortigen Hafen eine schöne Mittagspause einzulegen. Tja, dumm gelaufen – alles zu. Sogar das Hotel. So blieb uns nur die Rückreise mit dem Bus und ein verspätetes Mittagessen in Stralsund. Aber die Wanderung war super.

Gestern haben wir dann einen Museumstag im Regen gemacht und waren im Ozeaneum. Eigentlich dürften die momentan nur reduzierten Eintritt nehmen, da das große Meeresbecken gerade renoviert wird und man nur einen Film auf einer großen Leinwand sieht. Die Fische werden gerade in andere Becken umgesetzt und wir sahen den Transport eines Hais, der von einem Filmteam begleitet wurde. Auf dem Dach des Ozeaneums leben einige Humboldt-Pinguine, denen das Schietwetter nichts ausmachte.

Viel netter fanden wir heute das Meeresmuseum mit den Meeresschildkröten. Nicht so überlaufen und viel entspannter. Und das Museum ist in einer umgebauten Kirche und das macht es nochmal interessanter. Es sind zwei Zwischendecken eingezogen und man kommt bis unters Kirchendach.

Ansonsten machen wir weiterhin Fischdiät und testen die örtlichen Restaurants. Und natürlich eine der ältesten Hafenkneipen Deutschlands. Zur Fähre gibt es seit 1332 und zu unserem Glück ist sie nur eine Minute von unserer Pension entfernt. Das schafft man auch ohne Regenschirm. Morgen fahren wir noch für einen Tag nach Berlin, dann ist der Kurzurlaub auch schon wieder rum. Aber wir planen schon wieder :-)

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Elbsandsteingebirge

Da Lisa uns schon länger das Wandern im Elbsandsteingebirge ans Herz gelegt hat, wollen wir die vier Ostertage dafür nutzen. Nach der Anreise aus Gelnhausen und Berlin haben wir uns am Karfreitagmorgen in Bad Schandau getroffen. Ferienwohnung bezogen, Wanderschuhe geschnürt und los ging’s. Am ersten Tag von Schmilka aus und heute dann Start im Bielatal. Super tolle Gegend und komisch, dass wir noch nie hier waren…

Hier kommen ein paar Bilder:

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Bastei

Sonst stehen wir Ostersonntag gerne früh auf und gehen zur Osternacht in die Kirche. Heute um 5 Uhr morgens waren wir wach und entschieden uns für einen frühen Aufbruch zur Bastei. Wir waren uns auch fast alle einig 😉.

Die Bastei zählt zu den meistbesuchten Touristenattraktionen der Sächsischen Schweiz. Von der Bastei fällt das schmale Felsriff über 194 m steil zur Elbe ab. Sie bietet eine weite Aussicht ins Elbtal und über das Elbsandsteingebirge. Und um kurz nach 8 waren wir auch noch fast alleine dort. Um 9 Uhr hatten wir dann alle Fotospots durch und wärmten uns bei einem Kaffee im Berghotel auf. War bei 0 Grad, gefühlten -5, auch nötig.

Bergab ging es durch die Schwedenlöcher, wieder hoch zum Hockstein, wieder runter ins Polenztal und nach dem Mittagessen wieder hoch nach Waltersdorf. Nach 17 Kilometern bergauf und bergab haben wir für heute genug.

Pläne für die nächsten Besuche in dieser Gegend haben wir auch schon, aber morgen geht’s erstmal Richtung Heimat.

Hier noch die Bilder von heute:

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