Strandleben

Wir liefern heute nochmal Bilder aus dem Ort nach. Eigentlich gibt es in dem 3000-Seelen-Pueblo alles: Kirche, Friedhof, Restaurants, Lebensmittelgeschäfte, einen Baumarkt, zwei Friseure, Autoreparatur und natürlich viele Fischer. Die kennen uns inzwischen gut, da abends die Boote immer hoch auf den Strand gebracht werden müssen. Und da ist jede helfende Hand wichtig. Manch einem sieht man ja gleich seine Kraft an…

Heute gab es hier am Strand Schwimmwettbewerbe. Verschiedene Altersklassen und über unterschiedliche Distanzen. Leider ging der Ü40-Wettbewerb während unseres Frühstücks los und traf uns völlig unvorbereitet. Dabei hätten wir ja einen aussichtsreichen Teilnehmer stellen können. Die Königsdisziplin war dann das Schwimmen über 2,5 Kilometer aus der Nachbarbucht zurück zu diesem Strand. Dafür wurden die Teilnehmer mit Booten zum Playa Estacahuite gefahren. Abgesichert wurde die Strecke mit Kanus und weiteren Booten. Schon nicht ganz ungefährlich. Am Ziel wurden alle begeistert empfangen, die Unterschiede waren aber schon beachtlich. Weiteres Highlight war der 150-Meter-Wettbewerb für die Kleinsten. Zum Start spielte der Spaßvogel an der Musik „I will survive“. Die Kinder haben es nicht verstanden, die Erwachsenen hat es amüsiert. Nach sechs Stunden laufen jetzt die letzten Siegerehrungen und wir können hier etwas nacharbeiten.

HUX-MEX

Da das mit dem Bus fahren in Mexiko so eine Sache ist, haben wir heute die kurze Variante gewählt und sind von Huatulco nach Mexiko-Stadt geflogen.

Huatulco ist eigentlich ein Mini-Flughafen, aber es gehen auch Flüge in die USA und nach Kanada dort ab. In Mexiko sind wir dann endlich mal bei Tageslicht gelandet und die Sicht war sogar prima. Man konnte die Vulkane gut sehen. Wer weiß, ob wir das Glück in diesem Urlaub noch mal haben. Und diesmal kam unser Gepäck als Nummer 1 und 7 vom Band. Ratzfatz. Die Fahrt vom Flughafen ins Stadtzentrum dauerte dann wegen Berufsverkehr etwas länger.

Jetzt sind wir nach einer Woche am Meer auf 0 Meter Höhe und nur Fisch wieder auf 2300 Meter Höhe und haben uns heute Fleisch gegönnt. Eine Grillplatte für zwei Personen. Morgen gibt es dann Salat.

Taxco

Taxco ist ein Pueblo Mágico und liegt drei Stunden von Mexiko-Stadt entfernt. Der Bus war heute nur mit sechs Fahrgästen besetzt, wir hatten also Platz.

Taxco liegt wunderschön an einen Berg gebaut, hat weiß getünchte Häuser und Kopfsteinpflaster auf den engen Straßen. Es gibt fast nur Einbahnstraßen und dann ist es an manchen Ecken schon eng. Vom Busbahnhof sind wir direkt mit einem Käfer-Taxi zum Hotel gefahren. Der Beifahrersitz ist ausgebaut, damit das Gepäck auch Platz hat. Käfer fahren hier unheimlich viele rum, die sind Arbeitstiere und schaffen die Berge hoch und runter so gut.

Unser Hotel hier ist super. Toplage direkt bei der Kathedrale und total verwinkelt gebaut. Tolle Terrassen mit super Ausblicken. Mal sehen, wie die Nacht wird, denn auf unserem Nachtschrank liegen Ohrenstöpsel, da der Verkehr in den engen Straßen sehr laut ist.

Taxco ist die Silberstadt, auch wenn das verarbeitete Silber nicht mehr von hier stammt. Jeder zweite Laden verkauft Silberschmuck, einen Frisör haben wir aber auch gefunden. Einmal im Urlaub muss sein.

Die Kathedrale konnten wir uns heute nur von außen ansehen, bei zwei Anläufen war jedes Mal eine Trauerfeier in der Kirche.