Rock of Cashel

In Dingle waren wir abends im Promi-Pub, die haben Walk of Fame-Sterne vor der Tür – es waren aber an dem Tag (außer uns) keine da. Der Pub ist ein alter Schuhmacherladen, wo man sein Bier an der Werkbank trinkt. Die Nebenräume sind das alte Wohnzimmer (mit Klavier) und die Küche (mit Herd) des Schuhmachers.  Es gibt hier so einige Pubs, die in alten Shops sind. In einem waren wir gestern noch und erlebten Traditional Irish Music wie es sich gehört. Keine engagierten Musiker, sondern die Gäste veranstalteten einen Sängerwettbewerb. Genial. Besonders dieser song (gesungen um 20:09 Uhr) hat uns überzeugt. Wir sind dann lieber gegangen, bevor wir an der Reihe waren.

Da es heute Morgen schon in Strömen geregnet hat, haben wir unseren Dingle-Aufenthalt nicht verlängert und sind ins Landesinnere gefahren. Bei der Fahrt über den Connor-Pass riss der Himmel zum Glück mal auf und wir hatten wieder grandiose Sicht auf die Dingle Bay auf der einen und die Brandon Bay auf der anderen Seite. Die Abfahrt ist für Reisebusse und Wohnmobile nicht geeignet, da die Straße sehr schmal zwischen den Felsen verläuft und es gibt reichlich Steinschlag. Der Belag ist natürlich super, da aus EU-Mitteln finanziert…

Nachdem wir beim letzten Irland-Urlaub schon den Rock of Cashel ausgelassen hatten – irgendwie liegt der nie richtig auf der Strecke -, wollten wir dieses Mal hin. Man kennt ja das beeindruckende Bild dieser Kirche/Burg/Festung (war im Laufe der Zeit mal alles) auf dem Felsen. Der Ursprung Cashels als Machtzentrum geht ins 4. Jahrhundert zurück, aber ältestes Zeugnis ist jetzt der Rundturm aus dem 11. Jahrhundert  und die Kathedrale aus dem 13. Naja, jetzt haben wir es mal gesehen. Und wir wissen jetzt, wie die Gelnhäuser Marienkirche aussähe, wenn sie vor 250 Jahren verlassen worden wäre. 

Morgen widmen wir uns der hl. Brigid und der Pferdezucht.

Wetter ist bescheiden…

Pint 3,65 €

Schachtel Zigaretten 8,60 € (wie gut, dass wir inzwischen zu den Nichtrauchern gehören)

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