In dem Nationalpark gibt es mehrere Wanderwege und wir haben uns die große Runde ausgesucht. Zunächst ging es über Waldwege, dann Bohlen und dann über grobe Steine. Im Rother Wanderführer war der Weg ausgewiesen als „gut ausgebauter Wanderweg“. Wir sahen das, insbesondere im steinigen Bereich, etwas anders. Aber zum Glück sind wir gut zu Fuß und tragen gescheite Wanderschuhe. Der Park wird auch als Grand Canyon Schwedens bezeichnet – Rückersbacher Schlucht würde besser passen. Etwa in der Mitte des Weges ist auf einem Plateau ein Rastplatz mit mehreren Schutzhütten, Feuerstellen und einer Toilette. Hier kann man mit Genehmigung auch campen. Wir fahren jedoch weiter nach Malmö und schlafen mal eine Nacht im Hotel. Campingplatz ist zu weit vom Zentrum weg.
Kategorie: Anne und Oliver
Kopenhagen
Über die Öresund-Brücke sind wir jetzt in Dänemarks Hauptstadt angekommen. Wir haben uns am ersten Tag bereits das meiste erlaufen, zumindest hatten wir 19 Kilometer auf dem Zähler und eine Menge Fotos. Das berühmte Softeis haben wir auch schon probiert und für gut befunden. Aber in Zukunft reicht uns die kleine Portion, die mittlere war kaum zu schaffen. Auch Kopenhagen ist ein Paradies für Radfahrer, auf den Hauptverkehrwegen gibt es wahre Radautobahnen. Bis jetzt sahen wir eine tolle Stadt und werden heute unsere Erkundungstour fortsetzen.
Kopenhagen Tag 2
An den beiden Tagen sind wir jetzt 35 Kilometer durch Kopenhagen gelaufen. Hier fährt fast jeder Fahrrad, was den Autoverkehr in der Stadt enorm reduziert. Kopenhagen ist wirklich eine tolle Stadt und der Mix in den Wohnvierteln zum Leben, Arbeiten und Ausgehen ist perfekt. Eine Stadt zum Wohlfühlen und Wiederkommen. Das Preisniveau ist sehr hoch, hier kostet alles ca. 50% mehr als bei uns. Die Hotelpreise sind unglaublich, da muss man wirklich aufpassen. Das Parken in der Stadt und auch bei den Unterkünften haut dann nochmal rein. Also beim nächsten Mal sind wir wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Aber wir kommen auf alle Fälle wieder!