200 Tage bis Olympia

Und dann beginnt für uns das große Abenteuer. 13 Tage Tokio, jeden Tag ein anderes Sportereignis. Einen Großteil der Zeit ist Oliver in der Judohalle und Anne allein unterwegs zum Rudern, Fechten, Reiten, Trampolin, Bogenschießen, Beachvolleyball… Die große Herausforderung wird sein, trotz Jetlag die Veranstaltungsorte zu finden 😉. Einigermaßen rechtzeitig natürlich.

Flug und Hotel für Tokio ist gebucht, an unserem Nachprogramm arbeiten wir gerade. Manches muss man sicher reservieren, denn es werden noch andere Olympiabesucher einen Teil von Japan entdecken wollen.

Also freut Euch mit uns auf dieses tolle Abenteuer und auf unsere Berichte.

#Tokyo2020 #200daystogo

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Universität

Da unser Flug erst am Abend geht, konnten wir den Vormittag noch für einen kleinen Abstecher in den Süden der Stadt nutzen.

Im Metrobus sind wir bis zur Uni gefahren, haben etwas Campusluft geschnuppert und uns dann die tolle Zentralbibliothek angeschaut. Nur von außen, aber die Fassade ist wirklich beeindruckend.

Direkt gegenüber ist das Olympiastadion der Spiele von 1968, also der perfekte Abschluss dieser Reise mit dem Ausblick auf unsere Reise zu den Olympischen Spielen in Tokio nächstes Jahr. 😀

Und einen Weihnachtsgruß an unsere Leser schicken wir noch vom Plaza Loreto. Schöne Feiertage und alles Gute für 2020. Feliz Navidad!

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Historisches Zentrum

Eigentlich wollten wir gestern zur Basilika de Guadeloupe. Zum Glück haben wir im Internet gelesen, dass diese Woche der Feiertag zu Ehren der Jungfrau von Guadeloupe ist und in der Basilika 10 Millionen Besucher erwartet werden. Das war uns dann doch etwas zuviel und wir sind nochmal ins historische Zentrum gegangen.

Der Templo Mayor war der größte und wichtigste Tempel der aztekischen Hauptstadt Tenotchitlán, des heutigen Mexiko-Stadt, und liegt in Sichtweite der Kathedrale. Um den Nationalpalast waren mehrere Blockaden, da gestern Internationaler Tag der Menschenrechte war und die Indigenen demonstrierten. Ihnen ist es nicht erlaubt, am Zócalo ihre Waren zu verkaufen, und am Tag zuvor gab es schon größere Ausschreitungen, wobei es auch zu Übergriffen von Mitarbeitern der Stadt kam, die den Indigenen einfach ihre Waren abnahmen. Wir haben lieber etwas Abstand gehalten und sind in das Erziehungsministerium gegangen.

Hier hat Diego Rivera in den 1920er Jahren sämtliche Wände in den Fluren bemalt. Hier entstand auch das Bild “Tage der Toten” (hängt bei uns etwas kleiner im Flur). Diese Fülle an Wandmalereien ist wirklich beeindruckend und zudem ist der Eintritt ins Ministerium frei. Und als kleiner Tipp: Die Toiletten hier sind viel besser als jede öffentliche Toilette im historischen Zentrum.

Spontan entschieden wir uns dann, die Aussichtsplattform des Torre Latinoamericana zu besuchen. Vom 44. Stock sieht man sehr schön die gigantischen Ausmaße der Stadt. Die Sicht war nicht ganz perfekt, denn der Popocatépetl war nicht zu sehen. Aber das musste uns ja jetzt nicht stören.

Danach waren wir mit Tosita und ihrer Freundin Diana bei “Tres Marias” zum Mittagessen. Das Restaurant ist übrigens nicht nach drei Marias benannt, sondern nach einer, deren früherer Chef sie gerne zu drei gemacht hätte. Denn sie kocht wirklich hervorragend.

Das war dann unser vorletzter Tag des Urlaubs. Inzwischen sind wir für den Flug in 13 Stunden eingecheckt, treiben uns dann noch etwas in der Stadt rum – und packen müssen wir ja auch noch.

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