Ankunft Sevilla

So, der Portugalurlaub ist beendet. Sind heute Morgen mit dem Bus von Lagos nach Sevilla gefahren. Sehr bequem und wegen des Feiertags Allerheiligen auch kaum Verkehr. Begonnen haben wir den Sevillaaufenthalt mit einem Besuch bei Decathlon, unsere Klamotten sind wirklich nicht mehr vorzeigbar. Und an Ollis Wanderschuhen geht die Naht auf. Danach haben wir unser Hotel bezogen und drehen jetzt eine erste Runde.

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Burgau nach Lagos

Unsere letzte Wanderetappe in Portugal. Nachdem es gestern den ganzen Tag geregnet hat, waren wir morgens doch sehr froh, dass es aufgehört hatte. Aber das trockene Wetter hielt nicht lange an. Regenjacke oder doch Schirm? Mal nieselte es nur, dann goss es richtig. Zudem war totaler Nebel und die Aussichten nicht so toll. Auf den nassen Steinen war oft schwierig zu laufen, aber der Hammer kam am Anstieg hinter Luz. Der lehmige Boden war natürlich durch den Regen völlig aufgeweicht. Nach drei Schritten hatte man ein Kilo Lehmschlag an den Sohlen kleben. Da nutzt das beste Profil nichts. Der Aufstieg war sehr anstrengend und man rutschte häufig ab. Oben wurde dann der Boden wieder besser und auch die Regenfront verzog sich langsam. Am Ponta da Piedade hatten wir wieder ganz gute Sicht, aber wir sahen verschlammt aus wie die Wutz im Schweinestall. An den Aussichtspunkten war eine Menge los, denn schließlich ist heute Sonntag. Zu unserem Ärger war das Restaurant dort geschlossen, wir mussten also bis nach Lagos rein noch hungern. Den Hunger konnten wir inzwischen stillen und legen jetzt erstmal die Füße hoch. Waren doch wieder 17 km.

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Von Porto Covo zum Cabo de São Vicente

Sieben Etappen und insgesamt 159 Kilometer. Ein Großteil waren Etappen des Fischerwegs, ein Teil Etappen des historischen Wegs. Die Rota Vicentina an der Küste Portugals ist ein tolles Weitwanderwegenetz, sehr gut ausgeschildert und mit netten Restaurants und Unterkünften an der Strecke.

Schönste Etappen waren Etappe 1 und 3, auch wenn wir wegen des Sandes furchtbar geflucht haben. Überflüssig im Nachhinein war die Etappe Odeceixe nach Aljezur. Kein Wunder, dass es für diese Etappe haufenweise Busverbindungen gibt. Am anstrengendsten für die Füße war die letzte Etappe zum Kap von Vila do Bispo aus. Die letzten Kilometer gehen nur über Steine:

 

Wir hatten fast immer Unterkünfte ohne Frühstück gebucht. Die meisten bieten eh keins an oder erst morgens ab 8.30 Uhr. Da waren wir in der Regel schon unterwegs, da es ab 10 Uhr total heiß wird. Das frühe Starten war dann auch häufig unser Problem bei der Mittagspause. Manchmal liegt in der Mitte der Etappe ein kleinerer Ort mit Restaurants, die bieten aber oft erst ab 12.30 Uhr Essen an. Also eine Stunde nach unserem Ankommen. Aber dann gibt’s entweder Kleinigkeiten oder was aus dem Lunchpaket. Dafür gab es abends immer ganz hervorragende Fischgerichte. Allein deswegen lohnt sich der Weg.

So eine Weitwanderung ist schon klasse, mit Campingequipment für uns aber nicht denkbar. Zelt, Schlafsack und Isomatte ist das eine, aber man braucht ja dann auch noch einen Kocher und Zubehör. Wir hatten auch so genug zu schleppen.

Wir haben bei unserer Umplanung am Ende der Tour auch alles richtig gemacht. Heute stürmt und regnet es. Morgen laufen wir dann die allerletzte Etappe von Burgau nach Lagos, dann geht es mit dem Bus nach Sevilla.

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